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Glossar

Maschinengestelle

Unabhängig von ihrer Funktion hat jede Maschine immer ein Gestell als Basis. Auf das Maschinengestell wirken während der Herstellung, des Transportes, der Montage und im Betrieb Störgrößen ein. Diese führen zu nicht gewünschten Verformungen des Gestelles und dadurch zu Verlagerungen zwischen Werkstück und Werkzeug. Um die steigenden Anforderungen an Prozessgenauigkeiten in der Industrie uneingeschränkt zu erfüllen, müssen das Maschinengestell und seine Braugruppen einen entscheidenden Beitrag leisten. Durch minimale Verformung bei maximaler Lasteinwirkung unter statischen, thermischen und dynamischen Belastungen werden diese hohen Erwartungen an die Prozessgenauigkeit erfüllt.

Maschinengestelle für verschiedenste Anwendungen im Maschinenbau

Die Gestaltung und Dimensionierung von Maschinengestellen und Gestellbauteilen werden im Wesentlichen von den geforderten Prozessaufgaben und Genauigkeiten der Maschine beeinflusst. Im realen Prozess haben Maschinengestelle drei wesentliche Funktionen:

1. Sicherung der geometrischen Lage der Maschinenelemente wie beispielsweise Führungen, Antriebe, Mess- und Prüfequipment, Spindeln, Spanneinrichtungen.

2. Aufnahme von im Prozess der Maschine auftretender Lasten, Kräfte und Momente mit dem Ziel einer minimalen Verformung bei maximaler Lasteinwirkung.

3. Aufnahme von Funktionsbaugruppen wie Hydraulik-, Pneumatik- und Kühlschmierstoffaggregate, Steuerungseinheiten, Schaltschränke und Getriebe. Leiten oder Ableiten von Stoffen (Kühlschmierstoffe, Späne) und Energie.

Seit mehr als 35 Jahren beschäftigt sich RAMPF Machine Systems mit der Herstellung von Maschinengestellen für unterschiedlichste Anwendungen im Maschinenbau. In dieser Zeit wurde ein umfangreiches Know-how über die tragenden und stützenden Elemente von Maschinen erarbeitet.

Für jedes zu entwickelnde Maschinengestell sind zunächst die Anforderungen sorgfältig zu analysieren und anschließend mit den Möglichkeiten und Grenzen der angebotenen Werkstoff- und Konzeptalternativen abzugleichen. Durch strukturanalytische FEM-Berechnungen können Verformungen und Spannungen in Gestellen und Gestellbauteilen simuliert und im Entwicklungs- und Konstruktionsprozess durch adäquate Dimensionierung berücksichtigt werden. Um zudem den wirtschaftlichen, ökologischen, sicherheitstechnischen und ästhetischen Ansprüchen zu genügen, spielt die Auswahl des Gestellwerkstoffs eine bedeutende Rolle. Die Bandbreite reicht von Stahlguss, Grauguss und Stahl, über Hartgestein und Mineralguss bis hin zu Metallschaum, Faserverbund-Werkstoffen und Ultrahochleistungsbeton (UHPC).