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08/24/18

The Golden Rule for a better society

Kayak4Conservation, a social project co-founded by RAMPF employee Tertius Kammeyer, is inspiring people all around the globe for its focus on creating a better, eco-friendly future. At the center of its success stands a maxim that is as simple as it is effective – treating others as one would wish to be treated.

Dear reader, please close your eyes and envisage a dense, luscious green jungle, dazzling feathered birds, gleaming white sand beaches, and a teal blue ocean with beautiful coral reefs beneath its surface.

And now imagine paddling silently across these waters, in between a plethora of small islands and fringing reefs, stopping now and then to relax on one of the countless beaches. There is just you and nature …

“Yes, it’s that good”, says Tertius Kammeyer with a sparkle in his eyes. And he should know, having spent six years on Raja Ampat, an archipelago comprising over 1,500 small islands in
Indonesia’s West Papua province.

Sustainable and eco-friendly sources of income

For those readers who at this moment are starting to have doubts about wanting to read an article about a man taking an insolently long holiday in paradise, please stay with us. Because Tertius Kammeyer certainly did not spend his time lying in the sun.

Together with his partner Max Ammer, he co-founded the social eco-tourism project Kayak4Conservation in 2012, offering kayak tours and accommodation for tourists in the region.

“We see this as community development program, as we employ local men as guides and work together with locally-owned guesthouses. This way, income is generated in sustainable, ecofriendly ways as opposed to shark finning, bird poaching, or logging”, explains Tertius Kammeyer.

Providing a source of income is all the more important in view of a poverty rate of more than 25% in West Papua. Consequently, the locals are also taught how to build the fiber-glass kayaks that are used. Having started out with four plastic kayaks, the fleet has now grown to eleven single and four double kayaks, hand-lain in fiberglass, in molds donated by Kaskazi Kayaks in South Africa.

Striving for a Better Future

According to Tertius, the so-called Golden Rule was the biggest inspiration for him to follow when founding the organization. “It postulates that one should treat others as one would wish to be treated by them. This basic notion not only defines the way tourists should interact with the locals, but also shines a light on how we, as humans, should live in harmony with our irreplaceable planet.”

Pointing out that the most rewarding result of the project was seeing children no longer having to work fields for food, Kayak4Conservation persistently strives for a better future for the island and those who coincide in it.

In my mind, I feel that we always strive to better the future. We plan and work towards something, to make it better – whether that is with regard to society, to the environment, or to new products. This itself is a process of discovery.

Tertius Kammeyer

After his time at Kayak4Conservation, he continues to look for opportunities to support similar projects. He mentions a small canoe building incentive in Botswana or Malawi, where the locals cut down trees to make canoes for fishing. “By building a fiberglass canoe that outlasts a wooden one we can preserve trees and teach people a valuable hands-on skill.”

Das von RAMPF-Mitarbeiter Tertius Kammeyer mitgegründete soziale Öko-Tourismusprojekt Kayak4Conservation inspiriert Menschen weltweit. Warum? Weil der Schwerpunkt darauf liegt, eine bessere, umweltfreundlichere Zukunft zu  schaffen. Im Mittelpunkt des Erfolgs steht eine Maxime, die so einfach wie wirkungsvoll ist: Andere so zubehandeln, wie man selbst behandelt werden möchte.

Liebe Leserinnen und liebe Leser, bitte schließen Sie Ihre Augen. Stellen Sie sich einen dichten, saftig grünen Dschungel, Vögel mit schillerndem Gefieder, leuchtend weiße Sandstrände und einen aquamarinblauen Ozean mit wunderschönen Korallenbänken vor. Und jetzt stellen Sie sich vor, wie Sie still über dieses Wasser paddeln, zwischen einer Vielzahl von kleinen Inseln und Saumriffen, wie Sie hier und dort an einem der unzähligen Strände eine Pause einlegen. Nur Sie und die Natur …

„Ja, so gut ist es“, sagt Tertius Kammeyer mit einem Funkeln in den Augen. Und er sollte es wissen, hat er doch sechs Jahre auf Raja Ampat verbracht, einem Archipel aus über 1.500 kleinen Inseln in der indonesischen Provinz West-Papua.

Nachhaltige & umweltfreundliche Einkommensquellen

Denjenigen unter Ihnen, die gerade anfangen, daran zu zweifeln, ob sie einen Artikel über jemanden lesen möchten, der einen unverschämt langen Urlaub im Paradies gemacht hat, sei gesagt:

Lesen Sie bitte weiter. Denn Tertius Kammeyer hat seine Zeit ganz sicher nicht damit verbracht, in der Sonne zu liegen.

Gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Max Ammer hat er in 2012 das soziale Öko-Tourismusprojekt Kayak4Conservation gegründet, das in der Region Kajaktouren und Unterkünfte für Touristen anbietet. „Wir betrachten das als ein kommunales Entwicklungsprogramm, da wir Einheimische als Führer beschäftigen und mit Gästehäusern zusammenarbeiten, die im Besitz von Einheimischen sind. Auf diese Weise wird Einkommen auf eine nachhaltige und umweltfreundliche Weise generiert, im Gegensatz zum Hai-Finning, zur Vogel-Wilderei und zum Abholzen der Wälder“, erklärt Tertius Kammeyer.

Die Schaffung von Einkommensquellen ist umso wichtiger angesichts einer Armutsrate von 25 Prozent in West-Papua. Folglich wird den Einheimischen auch beigebracht, die verwendeten Glasfaser-Kajaks zu bauen. Nachdem man ursprünglich mit vier Kunststoff-Kajaks angefangen hatte, ist die Flotte mittlerweile auf elf Einerkajaks und vier Zweierkajaks gewachsen, von Hand aus Glaserfaser gefertigt, in Formen, die von Kaskazi Kayaks in Südafrika gespendet wurden.

Streben nach einer besseren Zukunft

Laut Tertius Kammeyer war für ihn bei der Gründung des Unternehmens die sogenannte „Goldene Regel“ die größte Motivation. „Sie besagt, dass man andere so behandeln sollte, wie man selbst behandelt werden möchte. Diese  Grundauffassung definiert nicht nur, wie Touristen mit Einheimischen umgehen sollten, sondern verdeutlicht auch, wie wir als Menschen in Harmonie mit unserem unersetzlichen Planeten leben sollten.“

Das schönste Ergebnis des Projekts sei es, zu sehen, dass Kinder nicht mehr auf den Feldern arbeiten müssen. Deshalb setzt Kajak4Conservation weiter alles daran, der Insel und ihren Bewohnern eine bessere Zukunft zu verschaffen.

Ich glaube, dass wir immer nach einer besseren Zukunft streben. Wir planen und arbeiten auf etwas hin, um es besser zu machen, ob in Bezug auf die Gesellschaft, die Umwelt oder neue Produkte. Dies selbst ist schon eine Entdeckungsreise.

Tertius Kammeyer

Auch nach seiner Zeit bei Kayak4Conservation hält er nach Gelegenheiten Ausschau, ähnliche Projekte zu unterstützen. Er denkt dabei an ein Kanu-Bauprojekt in Botswana oder Malawi, wo die Einheimischen Bäume fällen, um Kanus zum Fischen zu bauen. „Wenn man ein Glasfaserkanu baut, das viel länger hält als ein hölzernes, können wir die Bäume schützen und den Menschen praktische Fertigkeiten beibringen.“