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Glossar

Formenharz

Ein Formenharz ist ein duroplastischer Kunststoff basierend auf Epoxid oder Polyurethan. Meist sind Formenharze Zweikomponentensysteme bestehend aus Harz (A) und Härterkomponente (B) und können bei Bedarf noch mit einem Füllstoff als dritte Komponente gefüllt werden. Formenharze sind verfügbar in einer Vielzahl von Produkten, welche sich in ihren Eigenschaften der mechanischen Kenngrößen (z. B. Dichte, Härte, Druck-, Biegefestigkeit), chemischen Kenngrößen (Viskosität, Aushärtezeit, Chemikalienbeständigkeit etc.) und Verarbeitungseigenschaften (Schwindungsverhalten, Topfzeit, Mischungsverhältnis etc.) unterscheiden.

Formenharze werden bei der Herstellung von Formen angewandt, die über die Abformung eines Urmodells erfolgen. Wenn die Form über ein Gießverfahren hergestellt wird, bei dem das Urmodell vollständig mit dem Formenharz umgossen wird, kommt als Formenharz ein Gießsystem zur Anwendung. Wird die Form über ein Schichtbauverfahren hergestellt, ist das Formenharz ein sogenanntes Oberflächenharz, welches nach der Applikation mit weiteren Harzsystemen zur Stabilisierung hinterbaut werden kann.

Ein Vorteil von Formenbauharzen ist, dass die spezifischen Eigenschaften der zu erzeugenden Form auf die spätere Anwendung sehr genau abgestimmt werden können. Des Weiteren können über das Abformen eines Urmodells mehrerer gleichwertige Formen kosteneffizient hergestellt werden.