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Wir feiern 40. Geburtstag!

Grafenberg, 02.01.2020.

Vor 40 Jahren, am 1. Januar 1980, ließ Rudolf Rampf die RAMPF Kunststoffsysteme GmbH ins Handelsregister eintragen. Aus dem Ein-Mann-Betrieb ist eine internationale Unternehmensgruppe erwachsen, die in zweiter Generation von seinen Söhnen geführt wird, über 900 Mitarbeiter beschäftigt und in zahlreichen Industrien zu den Weltmarkführern gehört. Die 40-jährige Erfolgsgeschichte wird am Hauptsitz in Grafenberg im Rahmen eines großen Festwochenendes gefeiert.

Meteorologisch gesehen war der 1. Januar 1980 eher unspektakulär. Rund um die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart war es trübe und kalt, typisches deutsches Winterwetter eben. Am Unternehmenshimmel ging an diesem Dienstag vor 40 Jahren hingegen ein heller Stern auf.

Unternehmensgründer Rudolf Rampf erinnert sich:

„Als ich die RAMPF Kunststoffsysteme GmbH ins Handelsregister eintragen ließ, konnte ich natürlich nicht ahnen, dass daraus eine Unternehmensgruppe erwachsen würde, die heute rund um den Globus präsent und ein führender Lösungspartner in zahlreichen Industrien ist.“

Vom Handreiniger zur Polyurethanplatte

Zunächst entwickelte und produzierte der gelernte Chemietechniker und leidenschaftliche Tüftler in der ausgedienten Turnhalle in Grafenberg Reinigungsmittel, Handreiniger und Geschirrspülmittel. Die Produkte verkauften sich sehr gut, doch bald sollte er mit einer bahnbrechenden Erfindung den Modellbau revolutionieren und den Grundstein für die bis heute andauernde Erfolgsgeschichte von RAMPF legen.

Als Rudolf Rampf im März 1980 bei einem Besuch eines Modellbaubetriebs beobachtete, wie Platten aus Mahagoniholz zu Automodellen verarbeitet wurden, erkannte er, dass dies „keine besonders günstige, geschweige denn nachhaltige Methode war, um Designmodelle herzustellen. Zudem waren die Modelle nicht dimensionsstabil, da das Holz sich je nach Raumklima veränderte.“

Umgehend begann der heute 75-Jährige an einer für den Modellbau technisch, ökonomisch und ökologisch überlegenen Alternative zu Tropenholz zu forschen. Nicht mal ein halbes Jahr später hatte er die allererste Modellbauplatte aus Polyurethan entwickelt, die sich innerhalb kurzer Zeit als Standardmaterial im Markt etablierte.

Reibungslose Stabübergabe

Die von Rudolf Rampf entwickelte Polyurethanplatte ist auch heute noch das Maß der Dinge und RAMPF seit vielen Jahren der weltgrößte Hersteller von Blockmaterialien. Freilich ist das Unternehmen im Modell- und Formenbau aufgrund zahlreicher weiterer Innovationen längst mit einem umfangreichen Portfolio unterschiedlichster Produkte und Services vertreten.

Mehr als das: Das mittelständische Familienunternehmen umfasst mittlerweile sechs Kernkompetenzen rund um Reaktionsharze, Maschinensysteme und den Composite-Leichtbau. Ausgangs- und Mittelpunkt sind dabei stets reaktive Gießharzsysteme – unter anderem Dichtungsschäume auf Basis von Polyurethan sowie Dosieranlagen für deren Verarbeitung, auf Epoxidharz basierender Mineralguss für Maschinengestelle und chemische Lösungen zum Recyceln von Polyurethanreststoffen.

Seit 2011 wird die RAMPF-Gruppe von Michael und Matthias Rampf geführt, den Söhnen des Unternehmensgründers. Sie haben die Internationalisierung der Gruppe konsequent vorangetrieben und diese in 2016 um das in Kanada ansässige Unternehmen RAMPF Composite Solutions erweitert.

"Diesen Schritt sind wir gegangen, da der Leichtbau mit Kohlenstofffaser- und Glasfaser-Compositeteilen ein Geschäftsfeld mit enormen Potential ist und wir hier unsere bereits vorhandenen Kenntnisse, Kompetenzen und Synergien von Beginn an gewinnbringend einsetzen konnten", so Michael Rampf.

Der Mensch steht im Mittelpunkt

Investiert wurde auch in die Gesundheit der Mitarbeiter, deren Zahl sich seit dem Generationenwechsel nahezu verdoppelt hat. Seit 2016 wird ein gruppenweites Gesundheitsmanagement angeboten, das unter anderem Veranstaltungen und Vorträge zu gesundheitlichen Themen sowie kostenloses Training in ausgewählten Fitnessclubs beinhaltet.

Matthias Rampf:

RAMPF wächst mit seinen Mitarbeitern. Wir investieren in sie und möchten, dass sie sich wohlfühlen und langfristig bei uns arbeiten. Dazu gehören neben dem betrieblichen Gesundheitsmanagement top ausgestattete Arbeitsplätze, vielfältige Weiterbildungsangebote sowie eine offen gezeigte Wertschätzung.

Die Märkte, in denen die RAMPF-Gruppe tätig ist, haben sich in den vergangenen 40 Jahren stark gewandelt, sowohl dem Management als auch den Mitarbeitern wird ein hohes Maß an Flexibilität und Wandlungsfähigkeit abverlangt. Die Zukunft der Unternehmensgruppe wird indes von langfristigen Überlegungen bestimmt.

Michael Rampf:

Wir orientieren uns an der Nachhaltigkeit unserer unternehmerischen Tätigkeit und legen großen Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern. Deshalb planen wir voraus und haben bereits vor einigen Jahren eine detaillierte Strategie für die Jahre bis 2030 festgelegt.

Großes Festwochenende in Grafenberg

Das 40-jährige Bestehen wird am Geburtsort und Hauptsitz von RAMPF in Grafenberg gebührend gefeiert. Den Auftakt macht am 24. Juli ein Partyabend mit großem Festzelt und der Live-Band „Die Grafenberger“. Tickets für die Veranstaltung werden in Bälde im Vorverkauf angeboten.

Am darauffolgenden Sonntag, 26. Juli, findet das traditionelle Grafenberger Dorffest auf dem Firmengelände von RAMPF statt, einschließlich einem Tag der offenen Tür, bei dem unter anderem das RAMPF-Innovationszentrum mit dem großflächigen Labor besichtigt werden kann.