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25.07.2019 | Klebstoffe

Kleben mit Hybridklebstoffen

Ob Vibrationen, Erschütterungen oder Temperaturschwankungen: geklebte Bauteile sind zahlreichen Beanspruchungen ausgesetzt. Um bei hohen Anforderungen standhaft zu bleiben, werden immer häufiger Hybridklebstoffe eingesetzt – auch 1K-Systeme von RAMPF Polymer Solutions.

Schweißen, Löten, Schrauben, Nieten, Kleben – all diese Technologien haben eine Gemeinsamkeit: Sie gehören zur Fertigungstechnik Fügen, worunter man das dauerhafte Verbinden zweier Bauteile versteht. Das Kleben gehört hierbei zu einer der ältesten Kulturtechniken der Menschheit. Es ist davon auszugehen, dass sich bereits die Frühmenschen vor tausenden Jahren die Eigenschaften von klebrigen Materialen zu Nutze machten.

Erst mit der Entwicklung der synthetischen Klebstoffe im 20. Jahrhundert hat sich das Kleben auch in der industriellen Fertigung etabliert und dann zu einer Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhundert entwickelt, was an den zahlreichen Vorteilen liegt, welche das Kleben mit sich bringt.

Das Beste aus zwei Welten

Hybridklebstoffe verbinden charakteristische Eigenschaften von Polyurethanen und Silikonen, wodurch Vorteile gegenüber klassischen Systemen geschaffen werden. Neben der Festigkeit, ein Hauptkriterium jedes Klebstoffes, geht der aktuelle Trend in der Industrie zu Klebverbindungen, die auch über eine gewisse Elastizität verfügen, was vor allem dann wichtig ist, wenn das Bauteil Vibrationen, Erschütterungen oder wechselnden thermischen Belastungen ausgesetzt ist.

Gerade hier bieten Hybridsysteme eine kaum zu schlagende Kombination aus Festigkeit und Flexibilität.

Die Vorteile der Hybrid-Technologie

Der Hauptvorteil von Hybridklebstoffen liegt in der beschriebenen Symbiose von Festigkeit und Flexibilität. Hierdurch wird elastisches Kleben ermöglicht, wodurch auftretende Ausdehnungen der verklebten Bauteile gut ausgeglichen werden können.

Darüber hinaus sind Hybridklebstoffe frei von Isocyanaten (im Gegensatz zu reinen Polyurethansystemen), sodass sie gemäß der Gefahrenstoffverordnung nicht kennzeichnungspflichtig sind und so den Gesundheits- und Arbeitsschutz begünstigen.

Zusätzlich lassen sich Hybridklebstoffe auf einer Vielzahl von Materialoberflächen anwenden – und das oftmals ohne Vorbehandlung. Hierdurch können, bei gleichzeitig einfacher und somit kostengünstiger Prozessführung, auch schwierige Substrate geklebt werden.

Hybridklebstoffe sind zudem frei von Silikonen, was die Integration in bestehende Produktionsprozesse vereinfacht.

Dr. Christian Weber, Director of R&D bei RAMPF Polymer Solutions:

Der Hybridklebstoff der Marke RAKU® SEAL ist aufgrund der optimalen Kombination von Festigkeit und Flexibilität eine leistungsstarke Ergänzung zu unserem bestehenden Klebsystem-Produktportfolio.

Aufgrund der vielen Vorteile und einzigartigen Eigenschaften kommen Hybridklebstoffe sowohl als Kleb- als auch Dichtstoff in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz – ob in der Automobil- oder Haushaltsindustrie, Schaltschränken, LED-Leuchten oder beim Bau von Caravans.