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Die Fabrik der Zukunft

03.10.2018

Internet der Dinge? Internet of Things? Hört sich im Deutschen und Englischen etwas seltsam an. Doch die Vernetzung von Mensch, Maschine und Anlage sowohl miteinander als auch mit der Welt der Informationstechnologie wird im Mittelpunkt der Fabrik der Zukunft stehen. Und diese wird bereits heute entwickelt – von Bosch Rexroth und mit tatkräftiger Unterstützung von RAMPF Machine Systems.

Erfolgsentscheidend ist nicht, Dinge gut zu machen. Sondern vielmehr, sie immer besser zu machen. Das gilt insbesondere für industrielle Produktionsprozesse. Und diese werden bereits jetzt – und umso mehr in Zukunft – durch das Internet der Dinge verbessert. Und zwar radikal. Denn das IoT (Englisch: Internet of Things) ermöglicht einen höheren Automatisierungsgrad, mehr Flexibilität und Individualisierung sowie geringere Reparatur- und Wartungszeiten. Kurzum: eine höhere Effizienz des Produktionssystems.

Flächendeckende Vernetzung

Mit dem Projekt „Factory of the Future“ ist Bosch Rexroth, einer der weltweit führenden Spezialisten für Antriebs- und Steuerungstechnologien, ganz vorne dabei in der Entwicklung dieser neuen, effizienteren Produktionswelt. Im Mittelpunkt des Projekts steht die flächendeckende Vernetzung von Sensoren, Maschinen, Anlagen und Prozessen – also von allem, was Informationen im Industrieumfeld generiert. So soll eine umfassende Transparenz und Überwachung des gesamten Produktionssystems ermöglicht werden.

Hierfür müssen alle Komponenten informationstechnisch in das Gesamtsystem eingebunden werden, und das fängt ganz unten an: beim Maschinenbett.

Thomas Altmann, Geschäftsführer bei RAMPF Machine Systems

„Durch die Integration von Sensorik und Aktorik in Maschinenbetten aus Mineralguss reagiert die tragende Struktur anpassend auf sich ändernde thermische Betriebszustände und Umgebungsbedingungen. Verformungen werden also nicht nachträglich kompensiert, sondern von vornherein verhindert – und das ist ganz im Sinne einer intelligenten Fabrik von morgen.“

Intelligentes Maschinenbett

Zusammen mit Bosch Rexroth und den Projektpartnern Balluff, Sick und Steinbeis hat RAMPF für die Factory of the Future ein solches „intelligentes“ Maschinenbett aus epoxidharzgebundenem Mineralguss EPUMENT entwickelt. Intelligent deshalb, weil es zusätzlich zu Führungsschienen, Dummy-Schlitten und einem Linearmotor mit Kühlleitungen und Sensoren ausgestattet wurde, die im Betrieb Temperatur und Drücke des Kühlsystems erfassen und beeinflussen können. Und wichtig deshalb, weil Verformungen der Maschinengeometrie aufgrund von thermischen Einflussgrößen eine der Haupteinflussgrößen auf die Bauteilgenauigkeit darstellen.

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